Die Blogger

Blogger Friedrich

Friedrich

Alter: 23
Wohnort: Dresden
Hobbies: singen, feiern und angeln
Ausbildungsbeginn: August 2019
Lieblingswerkzeug: Bleistift
Lieblingsholz: Olivenholz
Motto: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

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Blogger Johannes

Johannes

Alter: 20
Wohnort: Leipzig
Hobbies: Kickboxen, Werkzeug, Gartenarbeit
Ausbildungsbeginn: August 2015
Lieblingswerkzeug: Maschine: Oberfräse, Handwerkzeug: Lie Nielsen Hobel Nr.62
Lieblingsholz: Eiche
Motto: Ich versuche in allen Situationen (insbesondere negativen) das Positive zu sehen.

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blogger_ole

Jonas

Alter: 21
Wohnort: Eschweiler
Hobbies: Fahrrad und Motorrad fahren
Ausbildungsbeginn: August 2016
Lieblingswerkzeug: Japanwerkzeuge
Lieblingsholz: Makassar und Nussbaum

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Bloggerin Marie-Luise

Marie-Luise

Alter: 24
Wohnort: Elzach
Hobbies: Fotografie, Typografie
Ausbildungsbeginn: August 2019

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blogger_stefan

Paul

Alter: 22
Wohnort: Pirna (Sachsen)
Hobbies: Restaurieren, Hund, Fotografieren
Ausbildungsbeginn: August 2016
Lieblingswerkzeug: Putzhobel
Lieblingsholz: Pflaume
Motto: „Probieren geht über Studieren“

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Interview mit Friedrich

Was denkst du sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Beruf Tischler/Schreiner mitbringen muss?
Am Anfang ist Geduld das wichtigste. Man muss es aushalten können, eine Woche am Stück eine Verbindung zu üben und konstant an seinen Fehlern zu arbeiten. Ansonsten sollten Tischler/-innen ein gutes Konzentrationsvermögen, einen emotionalen Bezug zu Holz und Werkzeugen und gutes Stehvermögen besitzen.

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?
Das wunderbare Gefühl, ein Werkstück abzuschließen und wieder ein Zwischenziel erreicht zu haben.

Was war bisher dein schönstes Projekt?
Ich habe einen Gartentisch für meine Mutter gebaut, bei welchem ich eine geschliffene Grafitti-Fläche in die Tischplatte intarsiert habe.

Hast du schon einmal für dich selbst ein Möbelstück gebaut?
Im Betrieb haben wir als zweites Werkstück einen Hocker gebaut, den habe ich für mich behalten. Ansonsten habe ich immer nur Sachen für Adere gebaut.

Was würdest du gerne noch bauen?
Ich würde gerne große Autos zu smarten Wohnmobilen ausbauen. Und ein Schiff würde ich gern einmal bauen.

Welche Holzart magst du am liebsten und warum?
Olivenholz, da es eine wunderschön verspielte Maserung besitzt, in welcher Hell und Dunkel immer um den größten Anteil auf der Fläche ringen. Und es ist super beständig!

Warum hast du dich für deinen Betrieb entschieden?
Die „Deutschen Werkstätten Hellerau“ sind ein Unternehmen mit weitreichender Geschichte und einem unglaublichen Erfahrungsschatz. Pro Lehrjahr werden 6-8 Auszubildende genommen, was ein Lernen miteinander möglich macht. Meiner Meinung nach eine der besten Lernmethoden! Außerdem arbeiten die DWH mit einer großen Bandbreite an Maschinen und außergewöhnlichen Materialien und Hölzern. Und zu guter letzt werden alle nach Tarif bezahlt, wir haben 28/29 Urlaubstage und
wer engagiert ist kann sich der Unterstützung des Unternehmens in Fort- und Weiterbildungsangelegenheiten sicher sein.

Was kannst du von der Berufsschule erzählen?
Noch nicht viel. Unser zweiter Schulblock hat gerade erst begonnen. Was ich allerdings nach den ersten 2,5 Wochen sagen kann ist, dass es sich wie Urlaub anfühlt. Späterer Tagesbeginn, sitzen anstatt stehen und für mich als Abiturienten keine große Herausforderung da der Schulstoff bei Hauptschulniveau angesetzt wird.
Die Lehrer sind gut drauf und das Schulgebäude ist sehr modern. Meine Mitschüler sind teils gesprächiger teils stiller Natur aber wir kommen gut miteinander zurecht.

Welche Tipps kannst du zukünftigen Tischlerlehrlingen geben?

  • Sucht euch einen großen Betrieb
  • Lasst euch am Anfang nicht von frühen Aufstehzeiten und Körperlicher Arbeit abschrecken! Das ist nur am Anfang blöd.
  • Wünscht euch bei Gelegenheit einen angepassten Gehörschutz

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?
Ich will mich immer weiter bilden! An dem Tag, wo ich sage, ich möchte nichts neues mehr Lernen, will ich sterben.

Name des Betriebs:
Deutsche Werkstätten Hellerau

Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb?
Ca. 300 am Standort

Welche Spezialisierung hat dein Betrieb und was ist das Leistungsspektrum?
Wir produzieren zu 90% für den Yacht-Innenausbau und nehmen aufgrund der Größe des Betriebs fast nur Großprojekte an.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Die DWH gibt es schon seit 1898. Damals zwar noch unter anderem Namen, jedoch ist der Standort seither der selbe geblieben. Unsere Fertigungshalle steht mitten im grünen im Naturschutzgebiet der Dresdener Heide und erinnert mehr an ein Gewächshaus, als an eine Tischlerei. Hohe decken, viele Fenster und Maschinen in unzählbarer Menge und Diversität lassen keine Wünsche offen.
Für mich jedoch ist am schönsten, dass wir gerade im ersten Lehrjahr nicht an der Produktion beteiligt sind, sondern in der Lehrwerkstatt ausschließlich Tischlerfertigkeiten üben und jene an Werkstücken umsetzen.

Interview mit Johannes

Was denkst du sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Beruf Tischler/Schreiner mitbringen muss?
Genauigkeit, Kreativität, Fingerfertigkeit, Geduld

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?
Von Planung bis Fertigstellung an einem Projekt zu arbeiten und sämtliche Massivholzarbeiten

Was war bisher dein schönstes Projekt?
Planung + Fertigung eines Esszimmers in Fichte Massiv (gebürstet und geölt) mit Esstisch, Eckbank, Stühlen, Wandverkleidung und Küchenschrank

Hast du schon einmal für dich selbst ein Möbelstück gebaut?
Ja, ca. 20 (Trainingsstücke für WM, Möbelstücke für die eigene Wohnung)

Was würdest du gerne noch bauen?
Meisterstück & sobald ich Ideen habe noch vieles anderes

Welche Holzart magst du am liebsten und warum?
Eiche: grobporig, sehr schöner Farbton, einheimisch, viele Verwachsungen, nicht ganz einfach zu bearbeiten (man muss viel mit Hand nacharbeiten und Gefühl fürs Holz haben). Das WM-Stück und alle Trainingsstücke mussten aus Eiche gefertigt werden

Warum hast du dich für deinen Betrieb entschieden?
eigene, separate Lehrwerkstatt + Lehrmeister (damit besteht die Möglichkeit eigene Projekte außerhalb der Produktion zu realisieren)

Was kannst du von der Berufsschule erzählen?
Sie ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Man fängt an, bewusster und gezielter zu lernen, weil man weiß wofür (anders als in den vorangegangenen Schuljahren

Welche Tipps kannst du zukünftigen Tischlerlehrlingen geben?

  • Ziele setzen
  • das Bestmögliche aus sich herausholen + Durchhaltevermögen
  • seinen eigenen Weg gehen
  • immer scharfes Werkzeug 😉

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?
Immer ein Stück über mich hinauswachsen und nie an einem Punkt stehenbleiben

Name des Betriebs:
INUMA GmbH

Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb?
ca. 40

Welche Spezialisierung hat dein Betrieb und was ist das Leistungsspektrum?
Messestände, privater Innenausbau, öffentliche Aufträge von der Stadt z. B. Märchenland auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Gute Maschinenausrüstung + Lehrwerkstatt

Interview Jonas

Was denkst du, sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Beruf Tischler/Schreiner mitbringen muss?
Man sollte eine handwerkliche Begabung besitzen und Spaß am sehr genauen und präzisen Arbeiten haben. Eine gewisse Kreativität und etwas Vorstellungsvermögen sollte man ebenfalls besitzen. Und vor allem viel Interesse und Leidenschaft!

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?
Den Prozess von der Planung bis zum fertigen Möbel zu beobachten und daran teilzuhaben. Zudem finde ich es sehr spannend, wie durch unsere Arbeit, Räume gestaltet werden und später somit ganz individuell nutzbar sind.

Was war bisher dein schönstes Projekt?
Bau einer weißen Hochglanzküche mit Eichenarbeitsplatten (geölt), Furnierarbeiten mit Makassar, Eiche und Thuja Wurzelfurnier und eine Logoprogrammierung auf der CNC.

Hast du schon einmal für dich selbst ein Möbelstück gebaut?
Ja, ein Bett aus Buche.

Was würdest du gerne noch bauen?
Demnächst einen großen dreitürigen Kleiderschrank.

Welche Holzart magst du am liebsten und warum?
Makassar und Nussbaum gefallen mir sehr wegen der ausgeprägten Struktur

Warum hast du dich für deinen Betrieb entschieden?
Weil ich dort am besten unsere Arbeitsabläufe kennenlerne und hoffentlich so am besten auf mein späteres Berufsleben vorbereitet werde. Zudem kenne ich den Betrieb schon und muss somit nicht bei Null anfangen.

Was kannst du von der Berufsschule erzählen?
In der Berufsschule wird viel gezeichnet und es ist oft sehr lustig. Es ist allerdings absolut kein Vergleich zu der Uni (die ich im Rahmen des trialen Studiums besuche) im Bezug auf die Lerngeschwindigkeit, die Stoffvielfallt usw.

Welche Tipps kannst du zukünftigen Tischlerlehrlingen geben?
Immer mitdenken, viel Geduld und sehr genaues Arbeiten! Es kommt auf den Millimeter an!

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?
Ich hoffe, dass ich durch das triale Studium (Lehre, Meister & Ingenieur der Holztechnik) gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet bin. Ich wünsche mir, dass ich später vielen Kunden einen schön gestalteten und individuell nutzbaren Wohn- oder Arbeitsraum schaffen kann. Dafür ist einiges an Geduld, Kreativität und Spaß an der Arbeit nötig.

Name des Betriebs:
Schreinerei Klinkenberg

Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb und für was sind sie zuständig?
8 Mitarbeiter

Welche Spezialisierung hat der Betrieb und was ist das Leistungsspektrum?
Hochwertiger Innenausbau, individuelle und ausgefallene Raumlösungen.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Bei uns wird immer wieder experimentiert und ausprobiert. So werden oft außergewöhnliche Ideen  tollen Gestaltungsmöglichkeiten, die Wohn- und Arbeitsräume  individuell nutzbar machen und auch optisch sehr gelungen sind.

Interview mit Marie-Luise

Was denkst du sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Beruf Tischler/Schreiner mitbringen muss?
Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Präzision und Teamfähigkeit

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?
Die Vielfältigkeit und Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt.

Hast du schon einmal für dich selbst ein Möbelstück gebaut?
Einen Hocker aus Eschenholz.

Was würdest du gerne noch bauen?
Einen Esstisch aus Massivholz.

Warum hast du dich für deinen Betrieb entschieden?
Überzeugt hat mich das breit gefächerte Leistungsspektrum und das Design der Möbel, vor allem in den Bereichen Gastronomie, Hotel und Ladenbau.

Name des Betriebs:
Becherer Möbelstätten

Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb?
rund 50 Mitarbeiter, die für die Beratung, Planung und Umsetzung zuständig sin.

Welche Spezialisierung hat dein Betrieb und was ist das Leistungsspektrum?
Der Betrieb deckt mit seinem Leistungsspektrum die Bereiche Wohnen, Arbeiten und Einrichten ab. Dabei werden aus verschiedensten Materialien Einzelteile, Baugruppen und komplette Möbelsysteme für die Bereiche Büro, Gastronomie, Hotel, Wohnen und Ladenbau hergestellt.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Mit den vorhandenen Maschinen bildet die Produktion ein sehr modernes Bearbeitungszentrum. Dies ermöglicht eine Ausbildung mit neuesten Techniken, bei der auch die Bedienung dieser Maschinen ein wichtiger Bestandteil ist.

Interview mit Paul

Was denkst du, sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Beruf Tischler/Schreiner mitbringen muss?
Genauigkeit, Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, Kreativität.

Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß?
Dass man seine Entwürfe und Vorstellungen vergleichsweise einfach umsetzen kann. Es ist möglich, zu Hause und in seiner Freizeit mit eigenen Handwerkzeugen Objekte in guter Qualität zu bauen, ohne dass man unbedingt große Maschinen benötigt.

Was war bisher dein schönstes Projekt?
Ein restaurierter Halbschrank mit gemalten & vergoldeten Marmorsäulen.

Hast du schon einmal für dich selbst ein Möbelstück gebaut?
Ja, einen kleinen Beistelltisch in Kirschbaum.

Was würdest du gerne noch bauen?
Wahnsinnig viele Dinge, eine kleine Kommode, eine Konsole, einen Kleiderschrank…

Welche Holzart magst du am liebsten und warum?
Pflaume, da sie sich sehr gut bearbeiten lässt und beim frischen Aufschneiden einen lilanen bis pinken Farbton zeigt und nach längerer Zeit sehr schön rötlich-braun wird.

Warum hast du dich für deinen Betrieb entschieden?
Weil ich von dessen besonders guten Ausbildungssystem gehört habe und er mir nach einer Führung und Vorstellung sehr gut gefallen hatte.

Was kannst du von der Berufsschule erzählen?
Sie ist eine gute Ergänzung zur praktischen Ausbildung im Betrieb und die meisten Lehrer machen auch das eine oder andere Späßchen mit.

Welche Tipps kannst du zukünftigen Tischlerlehrlingen geben?
Probiert einfach selbst Dinge aus und lernt daraus.

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?
Dass der Spaß bleibt und es immer etwas Abwechslung gibt.

Name des Betriebs:
Deutsche Werkstätten Hellerau.

Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb und für was sind sie zuständig?
Ca. 200 Mitarbeiter, verteilt auf Produktion und Büro.

Welche Spezialisierung hat der Betrieb und was ist das Leistungsspektrum?
Hochwertiger Jachtausbau und gehobene Privatprojekte.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Es gibt extra für uns eine eigene Lehrwerkstatt.