Letzte Schritte vor der Oberfläche oder wurde doch noch etwas vergessen?

Nachdem der Innenkorpus durch den Probeaufbau die exakten Außenmaße und Toleranzen aufzeigt, kann ich nun meine Umfassung auf Gehrung sägen und diese somit später genau abfalten.

Nur noch wenige Sägeschnittte und dann…

steht das Stück in allen Bauteilen da! Doch einige Arbeitsschritte sind noch zu tun….

Zum Beispiel muss noch der Infarkt Sensor eingebohrt werden. Dieser ermöglicht es mir, nachher die technischen Gerätschaften trotz geschlossener Fronten zu bedienen.

Nächste Woche geht es dann endlich an die Oberfläche des Stückes. Also viel schleifen, lackieren und bekannten der Ausschnitte…. Und zur Präsentation des Stückes muss ebenfalls noch eine Wand gebaut werden. Doch noch ganz schön viel zu tun in den nächsten Tagen….

Ab in den Leim!

Nachdem die Schubkastenverbindungen gestern fertiggestellt worden sind, ging es heute Morgen direkt mit dem Schleifen der Innenseiten los. Danach wurden die Innenseiten ordentlich geschliffen, alles wurde zum Verleimen vorbereitet und dann konnte ich starten.

Die Schubkästen sind endlich im Leim

Danach habe ich begonnen meine Schubkasteneinsätze mit Hilfe der Oberfräse zu nuten. Einmal schnell alles zusammen stecken, sobald die Schubkästen abgespannt sind.

Passt, wackelt nicht und hat kaum Luft. 😉

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Die Zeit läuft, das Stück wird.

In den letzten Tagen ist einiges passiert und mit jedem Handgriff nähert sich das Stück der Fertigstellung. Aber bis dahin ist noch viel zu tun.

Die Kanten des Außenkorpusses wurden händisch angeleimt und nach der Trockenzeit beigemacht.

Ich habe meine Aufhängeleiste gefertigt, die zugleich als Beleuchtungsquelle der Schattenfuge dient.

Die Eichenbohle wurde besäumt, aufgetrennt, grob zugeschnitten und gehobelt.

Nach dem Schleifen der Einzelteile kann der exakte Zuschnitt beginnen. Und danach? Ja, danach darf ich dann noch mal klassische Schubkastenverbindungen herstellen. Freut euch drauf! Ich tue es auch. 😉

Die ersten Möbelbauteile des Stückes entstehen

Heute Morgen startete ich direkt mit dem Formatieren der Einzelteile auf der CNC, dem anschließenden Bekannten und dem Bohren aller Korpusteile.

Kurzer Check: Der Innenkorpus passt schon mal und soll genau so sein wie zuvor geplant und programmiert.

Auch die Weinglaslade wurde Stück für Stück, aber in einem durchlaufenden Fluss, formatiert, bekanntet, gedübelt und anschließend erneut gefräst.

In diesem seitlich ausziehbaren Schubkastendeckel sollen später einmal Weingläser aufgehängt werden.

Und auch das optische und programmiertechnische Highlight des Stückes wurde im Laufe des Tages begonnen.

Die Fronten meines Möbels sollen durch besondere Kunstfräsungen dem Betrachter  ins Auge fallen. Könnt ihr schon erkennen, was dargestellt werden soll?

Die Fronten sollen später dezent die Liebe zu den Bergen ausdrücken. Mal sehen, ob das ganze Stück später so wirkt, wie ich es mir vorstelle, erhoffe und visualisiert habe.

 

Auf ans Pressen

Mal eben die Sachen von gestern pressen – das sagt sich so schnell und einfach. Aber ganz so schnell geht es dann doch leider nicht, denn bevor es losgehen kann, muss ich noch einiges herrichten.

Für meine Weinglashalter habe ich zunächst einmal ein paar Eiche-Riegel zurechtgemacht und diese an der Tischfräse gefälzt

Denn die verschiedenen Riegel ergeben nachher eine gesamte Platte, die es mir ermöglicht, die Halter im vollen Material auszufräsen.

Noch schnell verleimen und dann kann ja schon quasi Furnier drauf, oder?

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Die Bauphase des Meisterstückes hat begonnen

Nach den schriftlichen Prüfungen und der Handprobe in der vergangenen Woche darf ich nun endlich mit dem Bau des Meisterstückes beginnen. Da die Zeit in dieser Phase etwas begrenzter ist und Bilder meistens ohnehin mehr verraten als Worte, versuche ich euch regelmäßig über Bilder und kleinere Textpassagen über die aktuellen Fortschritte meines auf dem Laufenden zu halten.

Begonnen habe ich ganz klassisch erst einmal mit dem Plattenzuschnitt.

Im Anschluss habe ich die Furnierpakete und die benötigten Blätter auf Maß geschnitten.

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Brot backen im Holzrahmen

Knusprige und leckere Brote mit einem leichten Aroma wie aus dem Holzofen lassen sich ganz einfach zu Hause zubereiten.

Hierfür müsst ihr euer Brot nur in einem entsprechenden Holzrahmen backen.

Im Internet findet man diverse Anbieter, die Backrahmen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Selbstverständlich könnt ihr euren Backrahmen aber auch einfach selbst herstellen.

Wichtig hierbei ist die entsprechende Holzauswahl. Am besten sollte der Rahmen aus Ahorn oder Buche sein, da sich diese Hölzer bei Hitze und wechselndem Feuchtegehalt nicht so sehr verziehen.

In wenigen Schritten habe ich aus unbehandeltem Ahorn einen entsprechenden Backrahmen gefertigt. Die Seitenteile wurden so ausgeführt, dass sich diese einfach ineinanderstecken lassen.

Dies bietet den Vorteil, dass der Rahmen nach der Verwendung platzsparend verstaut werden kann.

Vor dem ersten Gebrauch wird das Holz eingeölt. Hierzu könnt ihr Rapsöl oder auch Sonnenblumenöl verwenden. Die geölten Teile kommen anschließend bei etwa 200 Grad für eine Stunde in den Ofen.

Dabei werden die Teile „eingebrannt“ und das Holz entwickelt ein leicht rauchiges Aroma.

Vor dem Backen wird der Rahmen erneut geölt, damit sich das Brot anschließend leicht aus der Form lösen lässt. Nach der Verwendung wird der Backrahmen mit einem trockenen Tuch abgerieben oder leicht abgebürstet.

Holz kann also nicht nur schön aussehen, sondern gibt dem Brot beim Backen ein tolles Aroma!